Irish Dance Schuhe

Bei den Irish Dance Schuhen unterscheidt man ganz generell zwischen Hardshoes oder Heavy-Shoes bzw. Jig Shoes, den Softshoes oder Ghillies und den Reel-Shoes. Wozu nun diese unterschiedlichen Arten? Das möchten wir hier einmal näher beleuchten.

Wer den Irischen Tanz erlernt, beginnt üblicherweise mit den Softshoes oder auch "Ghillies" bzw "Pomps".

Das sind aus weichem Leder gefertigte "Schläppchen" und sind entfernt vergleichbar mit unseren Ballettschuhen, nur halt die Irische Variante ;-)

Diese Schuhe werden vorwiegend von Mädchen getragen, aber auch Jungen bis zum Alter von 10-12 tragen diese Schuhe. Später dann gibt es für die Jungen die "Reel-Shoes". Der Softshoe ist auch wichtig für sämtliche grundlegende Techniken. Alle Irischen Tänze basieren auf den Grundschritten des Softshoe-Tanzes und in Irland lernen die Schüler eigentlich mehrere Jahre Softshoe-Tanz, bevor sie dann von Ihren Lehrern in Hardshoes gesteckt werden ;-)

Softshoes gibt es in unterschiedlichen Varianten und von verschiedenen Herstellern. Welchen man nun nimmt hängt neben den persönlichen Fähigkeiten auch vom persönlichen Empfinden ab, und so kann eine Zeit und verschiedene Modelle vergehen, bis jemand seinen Favoriten gefunden hat. Bei uns gibt es unter anderem Modelle von Antonio-Pacelli, Fay, Hullachan, Inishfree, Boyne Walk etc.

Die Softshoes fallen allgemein kleiner aus!

Softshoes sollen anfangs hauteng und knapp sitzen! Je nach Modell weiten sich die Softshoes relativ schnell und wenn sie "bequem" gekauft werden, sind sie schnell viel zu groß!

Oft schon meinten Kunden anfangs, die Schuhe seien viel zu klein, aber nach relativ kurzer Zeit schon bekommen wir dann die Rückmeldung das man froh sei auf uns gehört zu haben, die Schuhe seien nun perfekt! ;-)
Daher werden Softshoes üblicherweise eine halbe bis ganze Nummer kleiner bestellt.
Anfänger sollten (auch aus Gesundheitsgründen) zum preiswerten, traditionellen und guten "Loop" oder "Gazelle" greifen.
Für die "Profis" sind dann die Schuhe wie der Aoife, Elite, der Celtic Choice oder der Hullachan Pro gedacht.

Softshoes wie den Fay Platinum, Pacelli Loop oder Gazelle haben wir in den gängigen Größen so gut wie immer vorrätig.
Bei Unsicherheiten bezüglich der Größen bitte vorsichtshalber immer die Füße ausmessen (Anleitung in der Hilfe und FAQ rechts) und diese Angaben bei der Bestellung hinzufügen.

Je nach Modell weiten sich Softshoes recht schnell um 1 bis 2 Nummern aus, insbesondere bei den Modellen Loop, Gazelle, Fay black Platinum, Eclipse und Reel Comfort.

Wichtig: Leder ist ein Naturprodukt, von daher können auch die Schuh sehr unterschiedlich in Größe und Weite ausfallen, selbst beim gleichen Hersteller kann eine Größe variieren! Von daher ist beispielsweise eine Größe 38 beim Hersteller A noch lange keine Größe 38 beim Hersteller B.

"Kunden", die meinen mich am Telefon oder per Mail zunehmend aggressiv beschimpfen zu müssen weil die zuvor ohne Rücksprache bestellten Softshoes vermeintlich zu klein sind und nicht passen... müssen sich nicht wundern wenn ich dann am Telefon relativ kurz an und auch nicht mehr unbedingt kulant bin!

 



Die Hardshoes oder "Heavy-Shoes".

Diese kommen dann zum Zuge, wenn der Tänzer die grundlegenden Techniken beherrscht und nun das "klappern" perfektioniert werden soll. Anders als herkömmliche Stepschuhe haben Hardshoes keine Metallplatten, sondern sog. Tips (die vorderen Keile) und besondere Absätze, die "Heels" aus unterschiedlichsten Materialien. Metall ist verpönt und auch nicht traditionell. Trotzdem kann man das zuweilen bei Showtänzern und manchem Star beobachten, Flatley und Donellan beispielsweise klappern auf Metall herum. Üblich ist aber ein spezieller Kunststoff-Verbundwerkstoff oder Fiberglass, da hat jeder Hersteller so sein "Geheimrezept".
Das lauteste auf dem Markt dürfte nach unseren Erfahrungen der Schuh von Fay sein.

Männlein und Weiblein tragen die gleichen Schuhe, hier gibt es keine Unterschiede!
Vom preiswerteren Pacelli Superflexi bis hin zu den hochpreisigeren Modellen von Rutherford oder Hullachan findet sich für jeden Zweck und Geschmack der richtige Schuh. Für Anfänger ist der Superflexi ein idealer Schuh, Fortgeschrittene und Profi´s greifen gern zum Ultraflexi, zum Fay, Hallmore Soundblaster oder Extreme oder zu Rutherford.
Unterschiede gibt es zwischen verschiedenen Sohlenarten, Absätzen und den Tips (die vorderen Keile unter den Zehen, die machen den Sound!).


Die Tips sind heutzutage vorn meist angeschliffen, also etwas abgeflacht.
Dies dient dazu die in die Mode gekommenen sog. "Toe-Stands", also stehen auf der Fußspitze, zu erleichtern.

Toe-Stands sind eine Frage des Trainings und der Technik, nicht der abgeflachten Tips! Ohne Technik ist auch mit breitest geschliffen Tips kein Toestand möglich!
Vor einigen Jahren waren alle Tips noch rund und auch da waren Toestands möglich.


Anfänger sollten nicht direkt zu den dünnen Wildledersohlen greifen, da die Füße diese Belastungen noch gar nicht gewohnt sind! Teilweise hört man auch man solle die Hardshoes etwas kleiner kaufen, da die sich ja auch noch  weiten würden!?
Das ist absoluter Unsinn! 

In der Weite geben die Schuhe sicherlich noch nach, aber nicht in der Länge!

Diese Schuhe werden dann zumeist in den üblichen Schuhgrössen getragen, zu weit sollen sie aber auch nicht sein!
Es sind und bleiben spezielle Tanzschuhe, Bequemlichkeit wie beim Straßenschuh kann und sollte man hier nicht erwarten.

Bleiben noch die Reelshoes:
Das sind dann im Prinzip die Softshoes für die etwas älteren Jungs und Herren ;-)
Eigentlich sind sie fast identisch mit den Hardshoes der Hersteller, es fehlen lediglich die vorderen Tips und der Riemen vor dem Knöchel. Für Set Dance, Figure und Ceili sind diese Schuhe weitaus besser geeignet als Hardshoes. 

Für Personen mit Fuß-Problemen wie Hallux etc. sind die Schuhe eher nicht geeignet!

Da werden die Hardshoes dann gern größer genommen, was aber wenig sinnvoll ist da die Schuhe gut sitzen müssen um auch den nötigen Halt zu geben; zu große Schuhe erhöhen das Verletzungsrisiko!

Einlagen: Es ist zwar möglich manche Einlagen in die Schuhe zu legen, die Schuhe sind aber nicht dafür ausgelegt und wir übernehmen auch keinerlei Garantien oder Haftung das die Schuh dann passen!   So etwas ist dann "Privatvergnügen"!





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